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Keyword-Recherche – Das richtige Google Keyword finden durch Verstehen des Suchenden.

Posted on 11. Mai 2011 by Marcel Thum in Suchmaschinenoptimierung (SEO) 2 Comments
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Als einer der wichtigsten Phasen innerhalb der Suchmaschinenoptimierung wird die Wahl der richtigen Keywords angesehen. Als Keyword werden die Begriffe bezeichnet, auf die der Inhalt einer HTML-Seite ausgerichtet wurde. Jede Seite sollte zumindest auf ein Keyword hin optimiert wurden sein. Denn Keywords sind der Schlüssel zu Ihrer Seite mit denen die Besucher über die Suchmaschinen Sie erreichen können.

Der Prozess der Keyword-Analyse unterteilt sich dabei in mehrere Schritte und ist äußerst komplex. In diesem Abschnitt soll es um den Schritt der Keyword-Recherche gehen. Genauer gesagt, wie Sie durch das Verstehen des potentiell Suchenden Ihre Keyword-Recherche noch weiter verbessern können.

Wer ist der Suchende?

Fragezeichen

Essentiell wichtig: Den Suchenden verstehen.

Fragen Sie sich zunächst, wer der mögliche Besucher Ihrer Webseite sein wird. Bieten Sie bspw. coole und trendige Beanie Mützen in Ihrem Online-Shop an, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass der Suchende jung und modeorientiert ist. Außerdem möchte er auffallen und ist wahrscheinlich auch kein Einzelgänger in seiner Schule/Alltag. Versuchen Sie ein Durchschnittalter zu ermitteln. In diesem Fall vielleicht 17Jahre. Sein Geschlecht ist männlich. Als Hobby geht er gerne skaten, hängt in Stadtparks ab und spielt dabei Basketball oder Fussball. Sein Einkommen ist eher gering, da er entweder noch zur Schule geht oder erst kürzlich in die Arbeitswelt eingetreten ist und sich mit den Kosten für die erste eigene Wohnung oder den Führerschein rumschlägt. Welche Erfahrung hat der Suchende im Web? Nutzt er traditionell nur Google? Oder ist der Suchende auch auf Social Media Plattformen wie Facebook unterwegs? Dann wäre auch eine Facebook Werbung unter den richtigen Keywords möglich.

Wichtig ist, dass Sie ein grobes Bild von dem Durchschnittsbesucher Ihrer Webseite erhalten, unter den Punkten: Alter, Geschlecht, Hobby, Bildungsniveau, Einkommen und Erfahrung im Web.

Den Suchenden verstehen – Versetzen Sie sich in die Lage des Suchenden.

Verschlossenes Buch mit Schloss

Keyword-Recherche: Der Suchende ein Brief mit sieben Siegeln? Nein!

Ihre Zielperson ist nur kein Buch mit sieben Siegeln mehr. Eine Person wie oben beschrieben sucht bei Google eher nach Begriffen wie “coole Beanie Mütze” oder “cooler Beanie günstig” als nach “Mütze Wolle grau” oder “graue Wollmütze“. Auch wenn die Beanie-Mütze grau und aus Wolle ist, wird derjenige der eine grau Wollmütze sucht, den Shop wohl schnell wieder verlassen, da er wohl nicht auf der Suche nach einer coolen und modernen Beanie Mütze war, sondern eben nach einer schlicht und einfachen, grauen Wollmütze. Der für Sie interessante Kunde allerdings, hat Ihre Seite nie gefunden. Überlegen Sie sich also genau, wie Sie Ihr Produkt/Angebot gerne selbst sehen und wie dann der Suchende denkt und seine Suchanfrage formulieren könnte.

Die Keyword-Recherche ist die Grundlage für alle weiteren Schritte der Keyword-Analyse und -Optimierung. Nehmen Sie sich für diesen Schritt Zeit, reden Sie mit Freunden oder Arbeitskollegen wonach diese suchen würden, um Ihr Produkt zu finden. Fehler in dieser Phase der Keyword-Analyse können Sie später viel Zeit und Geld kosten.

Was sind eure Ansätze für eine Keyword-Recherche? Wie versetzt Ihr euch in die Lage des Suchenden? In wie weit spielt dabei die eigene Erfahrung eine Rolle? Was meint Ihr zum Thema? Diskutiert mit uns!

2 comments on “Keyword-Recherche – Das richtige Google Keyword finden durch Verstehen des Suchenden.”

  1. Marcel sagt:
    24. Mai 2011 um 15:53

    Hallo Bernhard,

    ein Gewinnspiel ist eine gute Möglichkeit die Zielgruppe zu identifizieren. Im “Social Media Zeitalter” entsteht genau dort der virale Effekt. Mit einer gezielten Strategie schafft man es sogar nachhaltig die ZIelpersonen zu halten und den “Strohfeuer-Effekt” einzudämmen. Und wie du schon sagtest, ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu.

    Beste Grüße,
    Marcel

    Reply
  2. Bernhard sagt:
    24. Mai 2011 um 12:44

    Hey schöner Artikel. Die Arbeitskollegen haben mir meist wenig gebracht. Sie denken häufig “firmeninfiziert”, gerade wenn kürzlich ein Unternehmensberater durchgelaufen ist, wirds schwierig :-) Wir gehen die Zielgruppe direkt mit einem kleinen Gewinnspiel (z.B.) an, und animieren sie so zum mitmachen. Ansonsten das übliche, Rechereche, Konkurrenzanalyse, viel Empathie und ein kleines bisschen Glück. LG Bernhard

    Reply

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